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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Wiesbaden

Als Anwalt berate ich Arbeitnehmer, Betriebsräte und Arbeitgeber. Auch für freie Mitarbeiter bin ich gerne tätig.

Das Arbeitsrecht basiert auf den Arbeitsvertrag, ggf. Betriebsvereinbarungen, Tarifverträgen und aus gestzlichen Grundlagen.

Rechtsquellen

In der Arbeitswelt gibt es häufig Streitpunkte zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, zwischen Betriebsrat und dem Arbeitgeber.
Die Rechtsanwaltskanzlei Scharrer berät im Arbeitsrecht. Das Arbeitsrecht gehört historisch zum Zivilrecht. Anders als in vielen anderen Rechtsgebieten ist "das Arbeitsrecht" nicht kodifiziert, d.h. nicht in einem einzigen Gesetz enthalten. Insbesondere durch das öffentlich-rechtliche Gewerberecht und das Handelsrecht wird das Arbeitsrecht beeinflusst. Neben dem BGB sind gleichsam das Bundesurlaubsgesetz, das Kündigungsschutzgesetz und das Betriebsverfassungsgesetz, um nur einige wenige zu nennen, zu berücksichtigen.

Die wichtigsten Rechtsquellen sind im Arbeitsrecht der jeweilige Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarungen, Tarifverträge und zwingende gesetzliche Vorgaben.

Im Arbeitsrecht sind insbesondere besondere Fristen, z. B. bei einer Kündigung von einem Arbeitsverhältnis zu beachten.
Abweichungen ergeben sich insbesondere auch im Prozessrecht. Nicht die Zivilgerichte, sondern die Arbeitsgerichte sind sachlich zuständig.

Das Arbeitsrecht ist Teil des Zivilrechtes. Für eine rechtsanwaltliche Beratung sind Kenntnisse im Sozialrecht, Vertragsrecht, Kündigungsschutzrecht, Schadensersatzhaftrecht, des Strafrechtes, des Verkehrsrechtes, des Arbeitnehmerschutzrechtes (Arbeitsschutz, Arbeitszeit usw.) notwendig.


Die Beratung und Vertretung durch einen Rechtsanwalt im Arbeitsrecht erfolgt als unabhängiges Organ der Rechtspflege. Dies hat für Sie als Mandant den Vorteil, dass die Sach und Rechtslage von Rechtsanwälten objektiv gsehen wird und Sie hierdurch optimal vor den Gerichten der Arbeitsgerichtsbarkeit (Arbeitsgericht, Landesarbeitsgericht und Bundesarbeitsgericht) sowie vor den Gerichten der ordentlichen Gerichtsbarkeit (Amtsgericht, Landgericht, Oberlandgericht (keine Zulassung für den Bundesgerichtshof) vertreten werden.
Insbesondere bei Vergleichsvorhandlungen bei Kündigungsschutzklagen und Verhandlungen über die Zahlung von einer Abfindung ist die Erfahrung der Rechtsanwälte Geld wert. Nur wer das Prozessrisiko einschätzen kann, kann auch über einen interessensgerechten Vergleich verhandeln.

Aber auch mit der richtigen Prozesstaktik konnte Herr Rechtsanwalt Scharrer bereits erhebliche Erfolge im Arbeitsrecht erzielen. Insbesondere die Nennung von Zeugen, die zum Kundenstamm des Arbeitgebers zählen, konnten bei unsicherer Tatsachenlage Anerkenntnisurteile erzielt werden. Die rechtsanwaltliche Taktik besteht nicht immer nur in der Nennung von Zeugen. Auch die Offenbarung von Tatsachen oder Beweismittel, die der Mandant zunächst als "Trumpf" nicht vorgetragen haben möchte, kann zum erfolgreichen Prozessende führen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass sämtliche Tatsachen und Beweismittel mit einem Rechtsanwalt besprochen werden. Nur was ein Rechtsanwalt weis, kann dieser verwenden.

Die Besonderheit in der rechtsanwaltlichen Beratung im Arbeitsrecht sind die kurzen Fristen. So kann z. B. eine Kündigungsschutzklage nur innerhalb einer nicht verlängerbareren Ausschlussfrsit von 3 Wochen ab Zugang der Kündigung erfolgreich angegriffen werden. Aber auch im Arbeitsvertrag und in eiem Tarifvertrag können Ausschlussfristen vorhanden sein, die ein Rechtsanwalt ermitteln muss. Daher ist es wichtig, dass Sie zu der Erstberatung bei Ihrem Rechtsanwalt Scharrer Ihren Arbeitsvertrag, samt sämtlichen Änderungsvereinbarung, und falls vorhanden Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge mitbringen. Sie als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber gelangen wesentlich leichter an diese arbeitsrechtlcihe Verträge. Die Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände verweigern in der Regel die Übersendung dieser wichtigen Verträge, so dass diese beim Arbeitgeber eingesehen werden müssen.

Wir kommen z.B. auf Wunsch zu Ihnen nach:

Eltville ⋅ Lorch ⋅ Oestrich ⋅ Oestrich-Winkel ⋅ Kiedrich ⋅ Walluf ⋅ Hattenheim ⋅ Heidesheim am Rhein ⋅ Eltville am Rhein ⋅ Budenheim ⋅ Nackenheim ⋅ Bodenheim ⋅ Nieder-Olm ⋅ Klein-Winternheim ⋅ Bad Vilbel ⋅ Bruchköbel ⋅ Bad Nauheim ⋅ Wörrstadt ⋅ Heppenheim ⋅ Obertshausen ⋅ Ludwigshafen ⋅ Alzenau ⋅ Riedstadt ⋅ Biblis ⋅ Neu-Anspach ⋅ Ober-Ramstadt ⋅ Dieburg ⋅ Rosbach ⋅ Bad Soden ⋅ Worms ⋅ Alzey ⋅ Bad Kreuznach ⋅ Weinheim ⋅ Bensheim ⋅ Pfungstadt ⋅ Rodgau ⋅ Dreieich ⋅ Nieder-Olm ⋅ Lorch ⋅ Nierstein ⋅ Groß Gerau ⋅ Seligenstadt ⋅ Flörsheim ⋅ Wallau ⋅ Friedberg ⋅ Langen ⋅ Maintal ⋅ Usingen ⋅ Selters ⋅ Hochheim ⋅ Bingen ⋅ Eltville ⋅ Kronberg ⋅ Glashütten ⋅ Oberursel ⋅ Koblenz ⋅ Rüdesheim ⋅ Gießen ⋅ Mühlheim am Main ⋅ Korbach ⋅ Hanau ⋅ Niedernhausen ⋅ Marburg ⋅ Friedrichsdorf ⋅ Bad Schwalbach Frankfurt Mainz Wiesbaden Ingelheim Idstein⋅ ⋅ Mannheim⊃3; ⋅ Mainz ⋅ Darmstadt ⋅ ⋅ ⋅ Bad Homburg ⋅ Limburg⋅ ⋅ Rüsselsheim⋅ Offenbach ⋅ Wuppertal ⋅ ⋅ Wetzlar ⋅ Hofheim⊃3; ⋅ Aschaffenburg ⋅ Saarbrücken Königstein Gießen Hanau Koblenz Simmern Kusel Rockenhausen Worms Kirchheimbolanden Benzheim Pfungstadt Obernburg Bad Orb Gelnhausen Langenselbold Bad Homburg Bad Nauheim Schlüchtern Butzbach Wetzlar Bad Camberg Etville Braunfels Weilbrug Limburg an der Lahn Montabaur Neuweid Bad neuenahr-Ahrweiler Mendig Mayen Cochem St. Goarshausen Boppard Oberwesel St.Goar Traben-Rarbach Baumholder Kusel Saulheim Oestrich-Winkel Gensingen Srendlingen Wällstein Oppenheim Niederhausen Riedstadt Nauheim Ober-Ramstadt Langen Neu-Isenburg Dietenbach Maintal Bad Vilvel Karben Friedberg Griedrichsdorf Kronberg Schmitten Neu-Anspach Usingen Weilrod Hünsfelden Burgschwalbaach Katzeneinbogen Heidenrod Miehlen Naststätten Bararach Kaub Miehlen Bad Ems Spay Rheinböllen

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Aufgabe eines Rechtsanwaltes

Sämtliche Rechtsanwälte sind Organ der Rechtspflege. Als solches Organ haben wir Rechtsanwälte die Aufgabe, unsere Auftraggeber mit rechtsstaatlichen Mitteln zum Recht zu verhelfen und unsere Mandanten vor ungerechtfertigten Forderungen zu schützen. Zu diesem Zweck können wir Rechtsanwälte jedermann beraten oder vertreten, soweit die Gegenseite nicht in der selben Sache beraten oder vertreten wurde. Wurde die Gegenseite beraten oder vertreten und würden wir Rechtsanwälte dennoch Sie vertreten, so würden wir einem Interessenskonflikt unterligen und die Interessen sowohl der Gegenseite, wie auch Ihre Interessen veraten.

Im Rahmen der Beratung werden Sie als Mandant über die Rechtslage, die Erfolgschancen, die Möglichkeiten einer Beweissicherung und die anfallenden Kosten sowie das Kostenrisiko informiert. Im Rahmen der Erstberatung gelingt dies jedoch nur eingeschränkt, da nicht der gesamte Sachvorhalt bekannt ist.

Jedermann kann sich in jedem Verfahren vor Behörden oder Gerichten durch einen zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. In einem Strafprozess oder einem Bußgeldverfahren wird der Rechtsanwalt als Verteidiger tätig. Die Stellung als Verteiiger ist gesetzliche geregelt. Insbesondere die Kommunikation mit dem Betroffenen oder Mandant ist gesetzlich geschützt. Auch dürfen Rechtsanwälte Akteneinsicht nehmen.
Im Zivilprozess besteht bei den Landgerichten, Oberlandesgerichten und dem Bundesgerichtshof die Verpflichtung, sich durch einen Rechtsanwalt vertreten zu lassen. Gleiches gilt bei anderen Verfahrensarten wie im Arbeitsrecht ab dem Landesarbeitsgericht. Der Sinn dieses sogenannten Anwaltszwangs liegt darin die höheren Instanzen der Gerichtsbarkeit zu entlasten, da Sachverhaltsaufklärungsarbeiten und rechtliche Voreinschätzungen vor Klageerhebung und während des Prozesses durch die Rechtsanwälte erfolgen sollen.

Das zum 1. Juli 2008 in Kraft getretene Rechtsdienstleistungsgesetz löste das bis dahin geltende Rechtsberatungsgesetz ab. Die außergerichtliche Rechtsberatung ist in größerem Umfang für Nicht-Anwälte geöffnet worden. Für den Kernbereich rechtlicher Dienstleistungen, d. h. vor allem die Vertretung vor Gericht, gilt das Anwaltsmonopol im Wesentlichen weiterhin. Die Erfahrungen mit der nicht anwaltlichen Vertretung hat gezeigt, dass nur eine anwaltliche Beratung und Vertretung den Interessen der Mandanten grundsätzlich gerecht werden.

Die Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) führt die allgemeinen Aufgaben des Rechtsanwalts nicht abschließend auf. § 1 der BRAO definiert den Rechtsanwalt als „unabhängiges Organ der Rechtspflege“. § 3 BRAO führt aus: „Der Rechtsanwalt ist der unabhängige Berater und Vertreter in allen Rechtsangelegenheiten.“ Konkreter nennen §§ 48, 49 und 49a BRAO die Pflichten zur Prozessvertretung im Zivilprozess unter bestimmten Bedingungen, zur Pflichtverteidigung und zur Beratungshilfe. Die Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA) nennt in § 1 Absatz 3 folgende Aufgaben des Rechtsanwalts: „... seine Mandanten vor Rechtsverlusten zu schützen, rechtsgestaltend, konfliktvermeidend und streitschlichtend zu begleiten, vor Fehlentscheidungen der Gerichte und Behörden zu bewahren und gegen verfassungswidrige Beeinträchtigung und staatliche Machtüberschreitung zu sichern.“ Die Unabhängigkeit der Rechtsanwälte und der Schutz vor ungerechtfertigter Verfolgung wegen ihrer rechtmäßigen Berufsausübung wird auch durch internationale Standards gesichert, wie z. B. die Empfehlung des Europarats zur freien Ausübung des Anwaltsberufs oder die UN Grundprinzipien betreffend die Rolle von Rechtsanwälten.

Abstrakt können Sinn und Aufgaben der anwaltlichen Tätigkeit wie folgt aufgegliedert werden:

Rechtsgestaltung (Kompliziertere, aber für die Wirtschaft bedeutende Rechtsgeschäfte würden ohne anwaltliche Hilfe in der Vertragsgestaltung oftmals unterlassen werden. Umstritten ist hingegen die Einbeziehung von Anwälten durch Ministerien für die Erarbeitung von Gesetzentwürfen)
Rechtssuchende über Ansprüche und Gegenansprüche aufzuklären und Beweise zu sichern
außergerichtliche Durchsetzung von Ansprüchen (durch anwaltliche Aufforderungsschreiben, Vertragsstrafen). Vertragsstrafen und die Kostentragungspflicht des Anspruchgegners leisten dabei auch einen Beitrag zur Prävention vor zukünftigen Rechtsverstößen
Entlastung der Justiz durch Abraten von der Klageerhebung bei mangelnder Erfolgsaussicht (Filterfunktion für die Gerichte), außergerichtliche Streitbeilegung durch Abschluss von außergerichtlichen Vergleichen (damit auch zum Rechtsfrieden beizutragen), Mediation (in diesen Fällen wird der Anwalt als Mediator und nicht als Vertreter einer Partei tätig)
Verfahrenshilfe für die Prozesse vor den Gerichten zu leisten (Sachverhaltsklärung und Ordnen der Darlegungen, Rechtsausführungen)
Kontrolle der Rechtsprechung unterer Instanzen auf Rechtmäßigkeit, ggf. mit der Folge Rechtsmittel einzulegen
Prozesshandlungen vorzunehmen (zum Beispiel: Einreden zu erheben, Vergleiche abzuschließen, Rechtsmittel einzulegen)
durch Mitarbeit in den berufsständischen Organisationen, Beiträge in Fachzeitschriften oder Kommentaren zur Fortbildung der Rechtsauslegung, insbesondere der Rechtsprechung, und zur Gesetzgebung beizutragen.
Nach groben Schätzungen besteht die anwaltliche Arbeit an Mandaten zu mindestens 80 % aus Sachverhaltsaufklärung und zu 20 % aus daran anschließender Rechtsanwendung.
Sowohl im Arbeitsrecht, wie auch im Zivilrecht werden Prozesse in der Regel schriftlich bearbeitet. Daher kommen den anwaltlichen Schriftsätzen erhebliche Bedeutung zu.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden

Die Stadt Wiesbaden ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Hessen. Die Stadt Wiesbaden ist für ihre 15 Thermal- und Mineralquellen[bekannt.

In der zweitgrößten Stadt Hessens wohnten Ende Dezember 2017 rund 290.000 Menschen. Die kreisfreie Stadt ist eines der zehn Oberzentren des Landes Hessen und bildet mit der angrenzenden rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz ein länderübergreifendes Doppelzentrum mit insgesamt rund 500.000 Einwohnern. Die Agglomeration Wiesbaden zählt etwa 560.000 Einwohner und umfasst neben der Landeshauptstadt den Rheingau-Taunus-Kreis, die Städte Eppstein, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus (alle Main-Taunus-Kreis), die Stadt Ginsheim-Gustavsburg sowie die Gemeinde Bischofsheim (beide Kreis Groß-Gerau). Die Stadt zählt, neben Frankfurt am Main, Mainz und Darmstadt, zu den Kernstädten der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. Einige Gebiete gehören zugleich zur Stadtregion Frankfurt.

2015 rangierte die Landeshauptstadt Wiesbaden auf dem sechsten Platz der wohlhabendsten Städte Deutschlands über 200.000 Einwohner.[4] Die Stadt wies 2014 mit 113,3 Prozent des Bundesdurchschnitts bzw. mit rund 24.798 Euro pro Erwerbstätigem einen überdurchschnittlichen Kaufkraftindex auf.[5] Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Wiesbaden Platz 48 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „hohen Zukunftschancen“.

Wiesbaden liegt mit seinen südlichen Stadtteilen am rechten Ufer des Rheins gegenüber der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz an einer Stelle, an der der Rhein seine Hauptrichtung von Süden kommend nach Westen ändert. Im Norden der Stadt erstreckt sich das Mittelgebirge Taunus mit seinem in nordöstlicher Richtung verlaufenden Hauptkamm. Die Innenstadt liegt, fünf Kilometer vom Rhein entfernt, in einer weiten Talmulde zwischen den Taunushöhen im Norden, der Bierstadter Höhe und dem Hainerberg im Osten, dem Mosbacher Berg im Süden und dem Schiersteiner Berg im Westen, einem Taunusausläufer aus Richtung Kohlheck. Nur eine schmale Senke an der Ostflanke des Mosbacher Bergs öffnet sich zum Rhein hin, in denen die Gleisanlagen des Hauptbahnhofs und die Mainzer Straße liegen. Durch diese Senke entwässert der Salzbach zusammen mit dem Wellritzbach, dem Kesselbach, dem Schwarzbach und dem Dambach den Talkessel der Innenstadt und damit auch, wie der Name schon besagt, den Abfluss der vielen Thermal- und Mineralquellen des Quellenviertels. Oberhalb der Innenstadt ist der Salzbach unter dem Nebennamen Rambach eher bekannt. Von der Mainzer Straße im Salzbachtal abgesehen führen alle Wege aus der Innenstadt nach Osten, Süden und Westen zunächst deutlich bergauf. Nach Norden führen alle Wege ohnehin in kilometerlangen Steigungen über den Taunushauptkamm. Der höchste Punkt des Stadtgebietes mit 608 m ü. NN liegt in der Nähe des Gipfels der Hohen Wurzel auf dem Rheinhöhenweg, tiefster Punkt ist die Hafeneinfahrt von Schierstein mit 83 m ü. NN. Die Innenstadt (Schlossplatz) liegt auf 115 m ü. NN.

Das Stadtgebiet hat eine Größe von 204 Quadratkilometern, misst von Nord nach Süd 17,6 Kilometer und von West nach Ost 19,7 Kilometer. Von der 79 Kilometer langen Stadtgrenze bildet der Rhein 10,3 Kilometer. Im Norden wird es von ausgedehnten Waldgebieten (27,7 % des Stadtgebietes), im Westen und am Main von Weinbergen und im Osten von landwirtschaftlich genutzten Flächen (29,8 %) umgeben. Die übrige Stadtfläche entfällt auf Siedlungsflächen (21,2 %), Verkehrsflächen (11,1 %) und Erholungsflächen (6,1 %).

Eine geologische Besonderheit Wiesbadens ist der Aufschluss von Thermal- und Mineralwasser, das aus großen Tiefen im Quellenviertel an mehreren Stellen zu Tage tritt. Auch sonst ist in der Innenstadt mit einem hohen Grundwasserstand zu rechnen, der Baumaßnahmen wiederholt erschwert hat. Namentlich der Bau von Tiefgaragen wie unter dem Dern’schen Gelände und unter dem Bowling Green musste gegen Grundwasser gesichert werden.

Eine Geothermie-Probebohrung auf dem neben dem Hessischen Ministerium der Finanzen gelegenen Parkplatz in der Friedrich-Ebert-Allee hatte im November 2009 in 130 Metern Tiefe ein unter hohem Druck stehendes Grundwasser-Stockwerk (Arteser) angebohrt. Es traten dabei bis zu 8000 Liter Wasser pro Minute zu Tage und setzten die Umgebung unter Wasser. Versuche, das Bohrloch mit Beton zu verschließen, scheiterten zunächst.[7] Das eigentliche Bohrloch konnte schließlich verschlossen werden, allerdings fand das Wasser mehrfach andere Wege an die Oberfläche, bevor der Verschluss in größerer Tiefe schließlich gelang.[8] Weitere Schäden sind bisher ausgeblieben.[9]

Außerdem gibt es im Ortsteil Naurod einen „kalten Schlot“ (Krater eines erloschenen Vulkans), der später als Steinbruch genutzt wurde.



Quelle: Wikipedia

Gerichte in Wiesbaden

  • Amtsgericht Wiesbaden
  • Landgericht Wiesbaden
  • Arbeitsgericht Wiesbaden
  • Verwaltungsgericht Wiesbaden
  • Sozialgericht Wiesbaden

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